Ausflüge in die Umgebung.

Snorkelling in Kisite Marine Park

Shimoni und der Kisite Marine Park.

In Shimoni an der Spitze der gleichnamigen Halbinsel starten die Dhows zu Schnorchel- oder Tauchtouren in die südöstlich vorgelagerten Fisch- und Korallengründe (→ KWS | Kisite Mpunguti Marine Park), meist kombiniert mit einem abschließenden Seafood-Lunch auf Wasini Island. Hochseefischen ist von Shimoni aus ebenfalls möglich. Shimoni hat einen kleinen kommerziellen Hafen und ist bekannt für seine historischen Sklavenhöhlen; hier wurde unlängst auch ein kleines Museum zur Geschichte des ostafrikanischen Sklavenhandels eröffnet;



Die Fledermaus-Höhlen von Fikirini.

Die Korallenhöhlen von Fikirini auf der Shimoni-Halbinsel haben vermutlich auch eine traurige Sklaven-Vergangenheit. In den unterirdischen Gängen und riesigen Grotten flattern heute abertausende von Fledermäusen aufgeregt um die Besucher herum. Ein absoluter Geheimtipp, eine perfekte Indiana-Jones-Kulisse - aber nichts für Nervenschwache;



Die Shimba Hills.

Die Shimba Hills sind einer der letzten erhaltenen kenianischen Küstenwälder. Im Nationalpark werden u.a. die Sheldrick Wasserfälle gern besucht (→ KWS | Shimba Hills National Reserve). Obwohl nur ein paar Kilometer landeinwärts, ist das Klima dort etwas kühler und feuchter. Aufgrund der dichten Vegetation sind Tierbegegnungen allerdings nicht immer garantiert.



Der Mangrovensaum an der Küste.

Die Mangrovenwälder des Ramisi-Deltas kann man vom ehemaligen Schmuggler-Flecken Bodo, südlich von Msambweni, aus erkunden. Auf der Bootstour entdecken Sie den Artenreichtum dieser einzigartigen Küstenwelt. Wenn Sie auf dem Trockenen bleiben wollen: im Dorf Gazi ein paar Kilometer nördlich von Msambweni gibt es einen hölzernen Rundkurs durch die Küstenvegetation, der von einer Fraueninitiative betreut wird (→ Gazi Women Mangrove Boardwalk). Gazi war noch bis 1895 letzte Bastion des arabischen Sklavenhandels an der Ostküste, dann machten britische Strafexpeditionen dem Treiben ein Ende. Der alte Sklavenkerker existiert noch immer (Foto unten).

Madagascar Bee Eaters im Ramisi Delta
Bootstour im Ramisi Delta



Unkunda und Diani Beach.

Das touristische Zentrum der Südküste lockt mit  Afrikas schönstem Strand (auf dem verkaufstüchtige Beach Boys allerdings eine Dauerplage sein können). Man kann Shoppen und Abtanzen - wenn man das denn zwischendurch mal braucht. Hier gibt es auch einen 18-Loch-Golfplatz (→ Leisure Golf Club). Naturliebhaber können das Schutzzentrum für Colobus-Affen (→ Colobus Conservation) oder den heiligen Wald von Kaya Kinondo ansteuern. In Diani gibt es drei Tauchbasen, eine weitere bei Shimoni - in Msambweni selbst gibt es keine (→ Tauchbasen Kenia);



Mombasa.

Der alte Kern der Inselstadt ist ein Stück Morgenland in Afrika, mit Swahili-Architektur, vorkolonialer Portugiesenfestung (→ National Museums of Kenya - Fort Jesus) und den berühmten Elefantenstoßzähnen im modernen Geschäftsviertel. Am nördlichen Stadtrand liegen die aufsehenerregend renaturierten Kalksteinbrüche eines großen Zementwerks (→ Haller Park Mombasa).